Smart Construction

Die Baustelle der Zukunft ist clever, vernetzt und sauber. Von Building Information Modeling bis hin zur künstlichen Intelligenz – Die digitalen Technologien verändern die Bauindustrie und tragen entscheidend zur Effizienzsteigerung bei. Wichtigster Aspekt für die Transparenz und Vernetzung von Baustelle, Maschine und Mensch ist die durchgehende Verfügbarkeit von Daten im gesamten Wertschöpfungssystem. Mehr als 4 Million Baumaschinen sollen bis 2021 vernetzt sein.

Welche Standards sollen dafür genutzt werden? Welche Rolle spielen die jeweiligen Wertschöpfungsstufen auf dem Weg zur smarten Baustelle?


Neue Antriebe

Der Anfang vom Ende der reinen Verbrennungsmotoren kündigt sich an und auch die Bauindustrie hält Ausschau nach Alternativen. Neue Antriebe durch Batterien, Brennstoffzellen und Wasserstofflösungen stehen längst bereit und könnten die konventionellen Verbrenner verdrängen – und das müssen sie auch, wenn der Umstieg hin zur emissionsarmen Baustelle gelingen soll. Insbesondere im urbanen Raum wird Emissionsfreiheit in naher Zukunft im Baualltag unumgänglich sein.

Die Frage ist, welche politischen Herausforderungen der Branche gestellt werden, wann diese Realität werden und welche Konzepte letztendlich auf der Baustelle ankommen.


Automatisierung

Auf der Baustelle der Zukunft werden halb- und vollautonome Fahrzeuge aktiv sein. Diese werden mit anderen Maschinen, mit der Infrastruktur und Menschen kommunizieren. Der Fahrzeugführer wird zum Maschinenmanager. Er assistiert und kontrolliert die autonom arbeitende Maschine. Eine Vielzahl an Einsatzszenarien für autonome Lösungen sind denkbar - insbesondere aufgrund der diversen Anwendungsszenarien von Baumaschinen im Hochbau und im Tiefbau.

In welchen Bereichen wird eine Vollautomatisierung sinnvoll sein und bei welchen Maschinen wird auf eine halbautonome Lösung gesetzt? Welche Lernerfahrungen und Technologietransfers können von anderen Branchen generiert werden?